Herzlich willkommen

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) ist ein international anerkanntes Institut für Klimaforschung. Ziel des MPI-M ist es zu verstehen, wie und warum sich das Klima auf unserer Erde wandelt.

 

Das MPI-M besteht aus drei Abteilungen und betreibt, zusammen mit der Opens external link in current windowUniversität Hamburg, ein internationales Doktoranden-Programm:

Atmosphäre im Erdsystem

Land im Erdsystem
Ozean im Erdsystem

IMPRS-ESM

Zusätzlich arbeiten am Institut selbstständige Forschungsgruppen zu folgenden Themen:

 

Die Wissenschaftler am MPI-M untersuchen die Anfälligkeit des Erdsystems gegenüber Störungen wie etwa Änderungen in der Zusammensetzung seiner Atmosphäre, und erforschen die Grundlagen und Grenzen der Vorhersagbarkeit des Erdsystems. Dazu entwickelt und analysiert das MPI-M hoch komplexe Erdsystemmodelle, die die Prozesse in der Atmosphäre, auf dem Land und im Ozean simulieren. Solche Modelle sind wichtige Werkzeuge in der Klimaforschung und dienen international als Bewertungsgrundlage für den Klimawandel. Gezielt eingesetzte in-situ-Messungen und Satellitenbeobachtungen ergänzen die Modellsimulationen.

Das MPI-M und die Universität Hamburg haben sich zusammen mit weiteren außeruniversitären Einrichtungen zum Exzellenzcluster Opens external link in current windowCliSAP zusammengeschlossen, einem Kompetenz- und Ausbildungszentrum für integrierte Klima-
wissenschaften in Hamburg.

Im Fokus

Gekoppelte Modellierung von Eisschilden und Klima

Um das Klimasystem besser zu verstehen, wird das Klima der Vergangenheit (Paläoklima) mit Modellsimulationen untersucht. In der letzten Eiszeit bedeckten riesige Eisschilde nicht nur Grönland und die Antarktis, sondern auch große Teile Nordamerikas, Skandinaviens, und Teile Nordsibiriens. Florian Ziemen und seine Kollegen vom Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) haben ein Eisschildmodell (mPISM) mit dem globalen Klimamodell des MPI-M (ECHAM5/MPIOM) interaktiv gekoppelt, und mit diesem neuen Modellsystem erstmals das Klima, die Eisschilde und ihre Wechselwirkungen unter Eiszeit- und vorindustriellen Bedingungen untersucht.


In den umfassenden gekoppelten Klimamodellen wurden bisher die Eisschilde bei Klimasimulationen zur Untersuchung der Eiszeit vorgegeben. Die Eisschilde verändern sich auf Zeitskalen von Jahrhunderten bis Jahrtausenden und ihre Veränderungen wurden daher für kürzere Simulationen als vernachlässigbar angesehen. Nichtsdestotrotz ändern sich auch diese Eisschilde und interagieren mit den anderen Komponenten des Klimasystems, mit der Atmosphäre und auch mit dem Ozean. Daher sind Simulationen notwendig, die sowohl das Klima als auch die Eisschilde und ihre Wechselwirkungen zu untersuchen. Ganzer Artikel