Herzlich willkommen am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M)

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) ist ein international anerkanntes Institut für Klimaforschung. Ziel des MPI-M ist es zu verstehen, wie und warum sich das Klima auf unserer Erde wandelt.

 

Das MPI-M besteht aus drei Abteilungen:

Atmosphäre im Erdsystem

Land im Erdsystem
Ozean im Erdsystem

 

Zusammen mit der Opens external link in current windowUniversität Hamburg betreibt das MPI-M ein internationales Doktoranden-Programm:

IMPRS-ESM


Vier selbstständige Forschungsgruppen arbeiten zu den Themen:

 

Die Wissenschaftler am MPI-M untersuchen die Anfälligkeit des Erdsystems gegenüber Störungen wie etwa Änderungen in der Zusammensetzung seiner Atmosphäre, und erforschen die Grundlagen und Grenzen der Vorhersagbarkeit des Erdsystems. Dazu entwickelt und analysiert das MPI-M hoch komplexe Erdsystemmodelle, die die Prozesse in der Atmosphäre, auf dem Land und im Ozean simulieren. Solche Modelle sind wichtige Werkzeuge in der Klimaforschung und dienen international als Bewertungsgrundlage für den Klimawandel. Gezielt eingesetzte in-situ-Messungen und Satellitenbeobachtungen ergänzen die Modellsimulationen.

Das MPI-M und die Universität Hamburg haben sich zusammen mit weiteren außeruniversitären Einrichtungen zum Exzellenzcluster Opens external link in current windowCliSAP zusammengeschlossen, einem Kompetenz- und Ausbildungszentrum für integrierte Klima-
wissenschaften in Hamburg.

Im Fokus

Wolkenforschung mit HErZ

Kleinräumig oder hochreichend, einzeln oder in Gruppen, zufällig verteilt oder organisiert, auf so vielfältige Weise  kann man Cumulus-Wolken am Sommerhimmel vorfinden. Aber warum organisieren sich Wolken manchmal? Warum erreichen einzelne von ihnen große Höhen? Ist es Zufall, wenn eine kleine Wolke in die Höhe wächst, oder was steckt dahinter? Sind externe Faktoren wie z.B. die Besonderheiten der darunter liegenden Landoberfläche wichtig für die Entwicklung und Organisation solcher Wolken? Haben kleinskalige Störungen durch die Anwesenheit von Wolken Einfluss auf die zukünftige Entwicklung des größerskaligen Zustands der Atmosphäre? Und wie können wir diese Phänomene in Wetter- und Klimamodellen darstellen? Die numerischen Maschen der Klimamodellgitter sind oft zu weit – die Wolken fallen zu Beginn ihres Lebenszyklus hindurch, d.h. es müssen zu ihrer Darstellung statistische Algorithmen (Parametrisierungen) entwickelt werden.


Die Hans-Ertel-Zentrum (HErZ) Forschungsgruppe in der Abteilung „Atmosphäre im Erdsystem“am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) widmet sich mit den Gruppenleitern Dr. Cathy Hohenegger (MPI-M) und Dr. Axel Seifert (DWD – Deutscher Wetterdienst) genau diesen Fragestellungen. Die HErZ-Gruppe wird sowohl vom MPI-M als auch vom DWD unterstützt. Das gesamte Hans- Ertel-Zentrum mit fünf Forschungsgruppen in Deutschland ist eine Initiative des DWD [6].

 

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