Nicola Maher gewinnt Uwe Radok Award 2017 für beste Doktorarbeit

Dr. Nicola Maher

Die Australische Meteorologische und Ozeanografische Gesellschaft (AMOS) verleiht den Uwe Radok Award für die beste Dissertation an die Humboldt-Stipendiatin Dr. Nicola Maher, die seit Februar 2017 als Gastwissenschaftlerin die Abteilung "Ozean im Erdsystem" am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) besucht. Dr. Maher wird im Rahmen der Konferenz International Conference for Southern Hemisphere Meteorology and Oceanography einen Vortrag halten und die Auszeichnung am 06. Februar 2018 entgegennehmen.

Der Uwe Radok Award ist ein jährlicher Preis für die beste Doktorarbeit des Vorjahres in den Bereichen Meteorologie, Ozeanografie, Glaziologie oder Klimaforschung. Ein wissenschaftliches Gremium prüft die eingereichten Beiträge nach den Kriterien: Bedeutsamkeit und Innovation, Ansatz, Methodik und Präsentation, potenzieller langfristiger Nutzen.


Dr. Nicola Maher schrieb ihre Doktorarbeit „Natural drivers of Interannual to Decadal Variations in Surface Climate” an der University of New South Wales, Australien, und erhielt von beiden Prüfern die Bestnote. Ihre Forschungsarbeit führte zu sechs Zeitschriftenveröffentlichungen und sie erhielt ein Humboldt-Forschungsstipendium für Postdoktoranden, um am MPI-M zu forschen. Mahers Veröffentlichungen wurde bereits über 200 Mal zitiert und ihre Arbeiten über die dekadische Klimavariabilität und die Auswirkungen explosiver Vulkane auf das indopazifische Klima sind besonders einflussreich.

Dr. Maher interessiert sich dafür, wie externe Antriebe Formen von interner Variabilität im Klimasystem anregen können. Maher: „Obwohl sich bereits frühere Arbeiten mit dieser Frage beschäftigt haben, blieb bisher unklar, wie zwischenjährliche und dekadische Formen der Variabilität von solch einem Antrieb beeinflusst werden können. Die Arbeit, die ich während meiner Zeit am MPI-M durchführe, widmet sich dieser Frage. Dazu führe ich eine systematische Studie zur Rolle externer Antriebe, wie Vulkanausbrüche, anthropogene Treibhausgase und Aerosole, durch. Die Merkmale mehrerer Formen der Variabilität werden hierfür in Klimamodellen, besonders dem MPI-ESM-LR, verändert.“ Mahers Arbeit wird dazu beitragen, potentielle zukünftige Änderungen in Formen der Variabilität sowie Unsicherheiten dieser Projektionen zu bestimmen.

 

Weitere Informationen (nur auf Englisch):


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Kontakt:

Dr. Nicola Maher
Max-Planck-Institut für Meteorologie

Tel.: 040 41173 158

E-Mail: nicola.maher@we dont want spammpimet.mpg.de