Informationen zu Covid-19 (Coronavirus SARS-CoV-2) und deren Auswirkungen auf das Max-Planck-Institut für Meteorologie

Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) nimmt das ungewöhnliche Risiko durch die derzeitige Pandemie sehr ernst. Oberstes Ziel ist es, die Gesundheit und Sicherheit aller Beschäftigten zu garantieren, einschließlich derer, deren Anwesenheit am MPI-M weiterhin erforderlich bleibt. Das Institut ist sich zudem seiner Verantwortung gegenüber der Gesamtgesellschaft bewusst, und dies erfordert, dass persönliche Kontakte minimiert werden.

Reisen bzw. Rückkehr aus dem Ausland

Reisende ins Ausland sollten sich  ggf. unter Hinzuziehung des zuständigen Gesundheitsamtes sowohl vor als auch nach dem Auslandsaufenthalt über die geltenden Quarntänebestimmungen in Ihrem jeweiligen Bundesland  informieren. Mitarbeiter*innen, die von Reisen aus (unter Umständen neu deklarierten) Risikogebieten zurückkehren, dürfen das Institut  14 Tage lang nach ihrer Rückkehr nicht  betreten. Dieses gilt auch, wenn Personen aus dem gleichen Haushalt (z.B. Partner/-innen, Kinder, Eltern, Mitbewohner/-innen) innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet (im o.g. Sinne) waren.

Die aktuellen Risikogebiete können den Seiten des RKI entnommen werden.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Aktuelle Reisewarnungen bzgl. COVID-19 werden auf der Seite des Auswärtigem Amts regelmäßig aktualisiert: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reise-gesundheit/gesundheit-fachinformationen/reisemedizinische-hinweise/Coronavirus

Regelungen (gültig bis 7. Juli 2020)

Im Einklang mit der vorsichtigen Rücknahme der Einschränkungen des öffentlichen Lebens, kann nun auch das Institut dank der erfolgten Implementierung der Schutz-und Hygienemaßnahmen mit einer behutsamen und schrittweisen Rückkehr in den Normalbetrieb beginnen. Voraussetzung hierfür ist die strikte Einhaltung von Regelungen und Anweisungen, die im Gebäude-Maßnahmenplan COVID 19 (Intranet) zusammengefasst sind.

Nur so können wir das Infektionsrisiko auch bei einer höheren Anzahl von Personen in den vom MPI-M genutzten Gebäuden minimieren.

In der Praxis bedeutet dies:

  • Das Institut ist geöffnet und im Betrieb.
  • Im gesamten Bereich des Instituts gilt die vorgeschriebene Abstandspflicht von 1,5 – 2 Metern. Falls dieser Abstand nicht eingehalten werden kann sollten Masken getragen bzw. bereitgehalten werden. (Es wird versucht, einen kleinen Vorrat an Einmal-Gesichtsmasken im Geschäftszimmer bereitzuhalten.)
  • Präsenzarbeit ist unter Einhaltung der anliegenden Regelungen möglich und kann insbesondere für diejenigen sinnvoll sein, denen dies ein effizienteres Arbeiten ermöglicht. Dabei sollten Mitarbeiter*innen ihre Anwesenheit am Institut (Datum, Uhrzeit) selbst dokumentieren, um im Falle einer auftretenden Infektion das Gesundheitsamt bei der Identifizierung der Kontaktpersonen unterstützen zu können.
  • Ansonsten bleibt das Arbeiten im Homeoffice die bevorzugte Wahl, insbesondere für diejenigen, die einer Risikogruppe angehören.
  • Besprechungen, einschließlich Seminare, Abteilungs- und Gruppentreffen, sollten weiterhin in der Regel virtuell erfolgen. Die Nutzung der Seminarräume ist jedoch in begrenztem Maße und unter Auflagen (s. Maßnahmenplan) wieder möglich. Sollte von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht werden, ist immer sicherzustellen, dass Personen auch per Video teilnehmen können.
  • Alle Dienstreisen müssen durch den jeweiligen Abteilungsdirektor genehmigt werden.
  • Keine neuen Besucher und Gäste sind zugelassen.

 

Die Corona Task Force wird weiterhin alle Entwicklungen zur Lage verfolgen, für das Institut bewerten, Regelungen gegebenenfalls entsprechend anpassen oder neue Maßnahmen und Instrumente entwickeln.  Hierüber informieren wir Sie wie gehabt, jede Woche im Anschluss der Corona Task Force – Sitzung. Bei Fragen oder Anregungen sprechen Sie bitte mit ihrem Vorgesetzten oder einem Mitglied des Krisenstabs oder nutzen Sie die telefonischen Sprechstunden des Betriebsarztes.