Interne Projekte
Wir initiieren und unterstützen am MPI-M gezielt abteilungsübergreifende Projekte. Diese Projekte bringen unterschiedliche Wissenschaftlergruppen aus dem gesamten Institut zusammen, um wichtige Fragen zu beantworten. Anders als wissenschaftliche Arbeitsgruppen, die einen permanenten Status haben und innerhalb einer der drei Institutsabteilungen arbeiten, bringen die internen Projekte Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen zusammen und sind zeitlich begrenzt. Zurzeit unterstützt das Institut drei abteilungsübergreifende Projekte, auch in Zusammenarbeit mit Partnerinstituten.
CMIP5 – Climate Model Intercomparison Project Phase 5
Mit dem Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) hat das MPI-M beträchtliche Unterstützung für das CMIP5-Projekt. Dieses Projekt führte zur endgültigen Entwicklung und zur Freigabe des MPI-ESM, unserem Erdsystemmodell erster Generation. Das MPI-ESM wurde auch dazu genutzt, die CMIP5-Simulationen durchzuführen, die in den neuen Assessment Report des IPCC zum Verständnis des Klimawandels eingehen werden. Sowohl das Modell als auch die Simulationsdaten sind auf Nachfrage für die Wissenschaftsgemeinschaft erhältlich. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte die Mitglieder der Climate Model Steering Group (CMSG) oder besuchen die Projektwebseite (
Link).
CMSG:
Dr. Marco Giorgetta,
Dr. Johann Jungclaus,
Dr. Christian Reick
ICON
Gemeinsam mit dem Deutschen Wetterdienst (DWD) entwickelt das MPI-M ein numerisches Modell einer neuen Generation, eines, welches fähig ist, die Fortschritte des „high performance computings“ zu nutzen. Dieses numerische Modell, genannt ICON, wird um ein icosahedrisches Gitter entwickelt und wird numerisch über Gittern integriert, deren Auflösung eine explizite Wiedergabe der tiefen Konvektion ermöglicht. Die erste Freigabe dieses Modells wird für Ende 2012 angestrebt. Weitere Informationen erhalten Sie bei
Dr. Marco Giorgetta, oder besuchen Sie die Projektwebseite (Link).
STORM
Mit unseren Partnern vom KlimaCampus benutzt das MPI-M das MPI-ESM, um die Effekte einer sehr hohen Auflösung auf bestimmte Klimafelder zu untersuchen. Diese Projekt STORM kombiniert ein Atmosphärenmodell mit 95 Schichten und einer spektralen Dreiecksabschneidung von T255, was zu einem Gitter mit einem Gitterpunktsabstand von ca. 25 km führt, und zu einem tripolaren Ozeangitter mit einer mittleren Auflösung von ca. 0.1 Grad. Das Ziel der STORM-Simulationen ist, die Effekte von qualitativ neuen Phänomenen zu verstehen, die sich in verschiedenen Skalen zeigen, wie Ozeanwirbel oder die Wechselwirkungen zwischen Strömungen und Topographie. Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte
Dr. Jin-Song von Storch, or visit the project webpage (
here).


