Interessen

  • Gründe für die Spanne der simulierten Hydrologischen Sensitivität in CMIP5 Modellen
  • physikalische Einschränkungen auf die regionalen Niederschlagsveränderungen
  • Kopplung zwischen Niederschlag, Zirkulation und Bodenflüssen
  • Klima und Klimaveränderung im Strahlungskonvektions-Gleichgewicht

Doktorarbeit

In meiner Doktorarbeit beschäftige ich mich damit, wie Niederschlag sich durch den globalen Klimawandel verändern wird. Diese Änderung wird durch die Größe "Hydrological Sensitivity" beschrieben.

Ich arbeite mit einer großen Auswahl an modernen Klimamodellen, die von sehr idealisierten Modellen (kein Land, keine Rotation, uniforme Sonneneinstrahlung) reichen bis hin zu sehr komplizierten Erdsystemmodellen (dynamischer Ozean, Atmosphäre und Land).

Mit meiner Arbeit versuche ich prozessbasiert zu verstehen, warum Modelle gleiche oder unterschiedliche Niederschlagsvorhersagen liefern. Ich betrachte sowohl globale als auch regionale Niederschlagsänderungen. 

Masterarbeit

In der Masterarbeit habe ich mich mit dem Strahlungskonvektions-Gleichgewicht beschäftigt.

Dieses Konzept beruht auf der simplen Annahme, dass das Klima und Veränderungen im Klima durch das Gleichgewicht aus zwei Prozessen beschrieben werden kann: die Auskühlung durch Strahlung wird kompensiert durch Erwärmung durch Konvektion. 

Ich habe das Atmosphärenmodell ECHAM6 so hingehend verändert, dass es ein Strahlungskonvektions-Gleichgewicht simuliert. Hierfür wird die Rotation der Erde ausgestellt, die Kontinente entfernt, und die Sonne strahlt auf dem ganzen Planeten zu jedem Zeitpunkt gleichmäßig ein. Regional gleicht das Klima nicht der heutigen Erde (siehe Bewölkung oben: viele Wolken in rot/gelb, wenig in blau/weiß), in statistischen Werten hingegen sind Klima und Klimaänderung eine brauchbare Vereinfachung für Studien der Tropen.