Allgemeine Informationen zu COVID-19

Risikogebiete

COVID-19: Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland (Quelle: Robert Koch Institut. Stand: 27.3.2020)

Internationale Risikogebiete und besonders betroffene Gebiete in Deutschland sind Gebiete, in denen eine fortgesetzte Übertragung von Mensch zu Mensch ("ongoing community transmission") vermutet werden kann. Um dies festzulegen, verwendet das Robert Koch-Institut verschiedene Kriterien (u.a. Erkrankungshäufigkeit, Dynamik der täglich gemeldeten Fallzahlen, Maßnahmen (z.B. Quarantäne ganzer Städte oder Gebiete), exportierte Fälle in andere Länder/Regionen). Die Situation wird jeden Tag neu bewertet, bei Bedarf werden die Risikogebiete angepasst.

Internationale Risikogebiete

  • Ägypten: ganzes Land
  • Frankreich: Île-de-France und Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne)
  • Iran: ganzes Land
  • Italien: ganzes Land
  • Österreich: ganzes Land
  • Schweiz: Kantone Tessin, Waadt und Genf
  • Spanien: Regionen Madrid, Navarra, La Rioja und Paìs Vasco
  • Südkorea: Daegue und die Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang)
  • USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington, New York und New Jersey
  • Besonders betroffene Gebiete in Deutschland: Landkreis Heinsberg (Nordrhein-Westfalen)

Was kann/muss ich tun, wenn ich glaube, die Symptome einer Coronavirus-Infektion zu haben?

Das Bundesministerium für Gesundheit stellt drei Kriterien vor, die Sie im Verdachtsfall überprüfen sollten. Liegen Symptome einer Atemwegsinfektion (z. B. Husten) vor UND waren Sie in den letzten 14 Tagen in einem Risikogebiet ODER liegt ein Kontakt zu einer am Coronavirus (2019-nCoV) erkrankten Person weniger als 14 Tage zurück, DANN wird ein Arztkontakt empfohlen. Gehen Sie dazu nicht selbst in eine Arztpraxis, um im Ernstfall nicht weitere Menschen anzustecken, sondern rufen Sie zunächst dort an (Quelle: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz):

Hotline für Hamburg: 040 428 284 000

Ärztlicher Notdienst (Hinweis: Am besten vom Festnetz-Telefon anrufen. Anrufe von Mobiltelefonen bleiben länger in der Warteschleife, da durch die fehlende Ortsvorwahl erst der zuständige lokale Bereitschaftsdienst ermittelt werden muss): 116 117

Notruf (nur in potenziell lebensbedrohlichen Notfallsituationen!): 112

Hamburgerinnen und Hamburger mit einschlägigen Symptomen, die in jüngster Zeit in betroffene Gebiete gereist sind oder die Kontakt zu Personen hatten, die infiziert sein können, können sich telefonisch in ihrer Arztpraxis oder unter den oben angegebenen Nummern Rat holen. Die kassenärztliche Vereinigung Hamburgs bereitet gerade vor, dass nach Rücksprache mit dem ärztlichen Notdienst (116 117) eine Testung zu Hause erfolgen kann, um weitere Kontakte mit anderen Menschen zu vermeiden.

Was kann/muss ich tun, wenn ich Kontakt zu einer mit dem Coronavisus infizierten Person hatte?

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich - auch wenn sie keine Krankheitszeichen haben – an ihr zuständiges Gesundheitsamt wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann über eine Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) ermittelt werden.

Wo kann ich weitere Informationen zum Coronavirus erhalten?

Der Norddeutsche Rundfunk – NDR – hat eine Liste von Fragen und Antworten zusammengestellt zu den wichtigsten Fragen rund um das Virus https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Coronavirus-Fragen-und-Antworten,corona100.html

Eine gute Zusammenstellung der bekannten Fakten zum Coronavirus bietet die Webseite des Robert Koch Instituts, zusätzliche Informationen gibt das Merkblatt des Arbeitsmedizinischen Dienstes.

Die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) hat eine Seite mit allen wichtigen Informationen rund um das Thema Coronavirus in Hamburg zusammengestellt. Sie ist ab sofort unter www.hamburg.de/coronavirus abrufbar.

Für Mitarbeiter*innen des MPI-M: Weitere Informationen erhalten Sie Im Intranet der Max-Planck-Gesellschaft https://max.mpg.de/News/Pages/Umgang-mit-dem-Corona-Virus.aspx