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		<title>Max-Planck-Institut für Meteorologie : Aktuelles</title>
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			<title>Max-Planck-Institut für Meteorologie : Aktuelles</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 02 May 2012 11:08:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Rückgang von Meereis in der Arktis ist kein Zufall</title>
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			<description> Das unerwartet schnelle Abschmelzen von Meereis in der Arktis wird häufig als Beleg für den...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img style="padding-right: 8px; padding-bottom: 5px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_120502_Notz_Meereisfoto.JPG.jpg" height="199" width="300" alt="" /><b>Das unerwartet schnelle Abschmelzen von Meereis in der Arktis wird häufig als Beleg für den menschengemachten Klimawandel angeführt. In einer jetzt veröffentlichten Studie haben Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Meteorologie untersucht, ob diese Interpretation wissenschaftlich haltbar ist. Dabei zeigte sich, dass der beobachtete Rückgang von Meereis in der Arktis nicht durch natürliche Schwankungen erklärt werden kann. Bei der Suche nach einem äußeren Antrieb für den Meereisrückgang in der Arktis fanden die Forscher einen klaren Zusammenhang mit dem Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen. Für das Meereis in der Antarktis konnten sie allerdings keinen solchen Zusammenhang feststellen - aus gutem Grund.</b>

 Normalerweise verwenden Forscher komplexe Klimamodelle, um die Ursache für eine beobachtete Veränderung im Klimasystem zu identifizieren. Die Wissenschaftler des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie verfolgten jedoch eine andere Strategie, um herauszufinden, warum das Meereis in der Arktis in den letzten Jahren so schnell zurückgegangen ist. Dr. Dirk Notz, Leiter der Meereis-Forschungsgruppe und Hauptautor der jetzt in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters [1] erschienen Studie, erläutert warum: &quot;Meereis ist so dünn, dass es äußerst sensibel auf die in der Arktis vorherrschenden starken natürlichen Wetter- und Klimaschwankungen reagiert. Da die zeitliche Abfolge dieser Schwankungen chaotisch ist, kann sie von normalen Klimamodellen nicht richtig simuliert werden. Solche Modelle sind daher nicht unbedingt das beste Werkzeug, um herauszufinden, ob natürliche Schwankungen den Rückgang des Meereises in den letzten Jahren verursacht haben.&quot; 

Die Forscher benutzten stattdessen einen historischen Datensatz, in dessen Rahmen die natürlichen Schwankungen des Arktischen Meereises vom Beginn der 1950er bis zum Ende der 1970er Jahre aufgezeichnet worden waren. Diese natürlichen Schwankungen des Meereises verglichen die Forscher mit der Entwicklung des Meereises in den letzten 30 Jahren. Dabei zeigte sich, dass der Meereisrückgang in den letzten Jahrzehnten nicht durch natürliche Schwankungen verursacht worden sein kann. Die Forscher konnten darüber hinaus nachweisen, dass sich der Rückgang von Meereis nicht selbst verstärkt. Es gibt also keinen Teufelskreis, der das Meereis immer weiter zurückgehen lässt: &quot;Immer wenn es in den Datensätzen einmal einen starken Rückgang des Meereises von einem Jahr zum nächsten gab, wurde dieser Rückgang im Folgejahr wieder teilweise ausgeglichen&quot;, erläutert Dirk Notz. Dies wäre nicht der Fall, wenn sich der Rückgang des Eises selbst verstärken würde. 

Prof. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Zweitautor der Studie, beschreibt die nächsten Schritte der Forscher: &quot;Nachdem wir natürliche Schwankungen und eine Selbstverstärkung als Ursache für den Rückgang des Eises ausschließen konnten, war klar, dass irgendein äußerer Antrieb das Eis immer weiter zurückgehen lässt. Wir machten uns daher auf die Suche nach einem äußeren Antrieb, der einen physikalisch plausiblen Zusammenhang mit dem Meereisrückgang zeigt.&quot; Die Forscher untersuchten zum Beispiel die Stärke der Sonnenstrahlung. &quot;Hier würde ein physikalisch plausibler Zusammenhang zum Meereisrückgang nur dann existieren können, wenn die Sonnenstrahlung in den letzten Jahren stärker geworden wäre.&quot; Jedoch ist das Gegenteil der Fall, die Sonnenstrahlung hat in den letzten Jahrzehnten leicht abgenommen. Es ist daher physikalisch äußerst unwahrscheinlich, dass Schwankungen in der Sonnenstrahlung der Hauptantrieb für den beobachteten Rückgang des Meereises waren. Ebenso konnten die Forscher keinen plausiblen Zusammenhang der beobachteten Meereisentwicklung mit Veränderungen der vorherrschenden Windmuster, Vulkanausbrüchen, kosmischer Strahlung oder ozeanischen Wärmetransporten finden. 

&quot;Am Ende blieb in unserer Liste möglicher Antriebe nur der Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen übrig&quot;, erklärt Notz. &quot;Aufgrund fundamentaler physikalischer Gesetze würden wir erwarten, dass ein Anstieg der Treibhausgaskonzentrationen zu einer Erwärmung und damit einem Rückgang des Meereises führt. Und genau dies wird auch beobachtet&quot;. Der physikalische Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Treibhausgaskonzentration und dem Rückgang von Meereis ist dabei recht einfach zu verstehen, fügt er hinzu: &quot;Treibhausgase erhöhen die einfallende Wärmestrahlung. Diese Wärmestrahlung wiederum ist der wichtigste Faktor im Wärmehaushalt von Arktischem Meereis.&quot; 

In der Antarktis ist die Lage hingegen völlig anders. Hier nimmt die Ausdehnung von Meereis sogar leicht zu, woraus sich schließen lässt, dass hier der Anstieg der Treibhausgase nicht der Antrieb für die beobachteten Veränderungen sein kann. Der Hauptgrund für diese Unterschiede zwischen den beiden Polargebieten liegt in der jeweiligen Landverteilung. In der Arktis ist das Eis auf dem Arktischen Ozean weitestgehend von Landmassen umschlossen, die Ausdehnung des Eises hängt daher vor allem vom jeweiligen Schmelzen und Gefrieren ab. Daher spielen Treibhausgase mit ihrem Einfluss auf die Wärmeflüsse in der Arktis eine dominierende Rolle für die Entwicklung des Meereises. In der Antarktis treibt das Meereis hingegen völlig frei im Südlichen Ozean. Die Meereisausdehnung dort hängt daher primär von den vorherrschenden Winden ab. &quot;Unsere Ergebnisse zeigen, dass der Anstieg der Treibhausgaskonzentration bisher keinen starken, direkten Einfluss auf das Meereis in der Antarktis gehabt hat. Dort wird die Ausdehnung primär von der Entwicklung der Windsysteme und Meeresströmungen bestimmt.&quot;, erklärt Marotzke. &quot;In dem von Land umschlossenen Arktischen Ozean hingegen ist augenscheinlich die Zunahme der Treibhausgase hauptverantwortlich für die beobachtete Abnahme des Meereises.&quot; 

[1] Die Originalveröffentlichung ist frei zugänglich unter <link http://dx.doi.org/10.1029/2012GL051094 _blank external-link "Opens external link in current window"><img alt="Opens external link in current window" src="fileadmin/template/grafik/extern.gif" />http://dx.doi.org/10.1029/2012GL051094 </link>

Notz, D. and J. Marotzke (2012), Observational record reveals external driver for Arctic sea-ice retreat, Geophys. Res. Lett., VOL. 39, L08502, 6 PP., 2012, doi:10.1029/2012GL051094.

Foto: Dirk Notz, MPI für Meteorologie


<b>Kontakt:</b>

<b>Dr. Dirk Notz</b> 
Leiter der Meereis-Forschungsgruppe 
Max-Planck-Institut für Meteorologie 
Tel.: +49 (0)40 41173 - 163 
E-Mail: <link dirk.notz@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />dirk.notz@zmaw.de</link> 

<b>Prof. Jochem Marotzke</b> 
Direktor 
Max-Planck-Institut für Meteorologie 
Tel.: +49 (0)40 41173 - 440 (Sekretariat - 311)
E-Mail: <link jochem.marotzke@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />jochem.marotzke@zmaw.de</link>

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			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Ozean</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Veröffentlichung</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 11:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Europäische Eisschild-Modellierer treffen sich am 21./22. Mai 2012 am MPI-M</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=175&#38;cHash=b8771d9acc355ccfad606f3074716910</link>
			<description> Am 21. und 22. Mai 2012 kommen unterschiedlichste Forschungsgruppen aus Europa am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Am 21. und 22. Mai 2012 kommen unterschiedlichste Forschungsgruppen aus Europa am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) in Hamburg zusammen, um sich im ersten &quot;Euro-PISM&quot;-Workshop über Eisschild-Modellierung auszutauschen. Die Eisschild-Modellierer diskutieren als Schwerpunkt das &quot;Parallel Ice Sheet Model (PISM)&quot;. 

Eisschilde und Eiskuppen haben das Potential, unser Klimasystem in einen Zustand zu überführen, der sich von unserem gegenwärtigen Zustand drastisch unterscheidet. Durch vielfältige Prozesse wechselwirken die Eisschilde Grönlands und der Antarktis mit dem Klimasystem. Diese Wechselwirkungen verlaufen normalerweise auf längeren Zeitskalen, wenn man schnelle katastrophale Ereignisse vernachlässigt. Großräumige Zusammenbrüche der Eisschilde würden den Meeresspiegel drastisch ansteigen lassen, was dicht besiedelte Küstenbereiche weltweit überfluten würde. Das in den Ozean fließende Schmelzwasser stellt auch eine Bedrohung für die Meridionale Umwälzbewegung dar. Diese Zirkulation ist wesentlich für die globale Verteilung von Wärme und für die Sequestrierung von Treibhausgasen. Aufgrund dieser weitreichenden Konsequenzen rücken Eisschilde in den Fokus sowohl der Klimawissenschaften als auch der Öffentlichkeit. 

<b>Workshop-Webseite mit Möglichkeit zur Registrierung:</b><br /> <link http://www.mpimet.mpg.de/en/wissenschaft/ozean-im-erdsystem/euro-pism-workshop.html _blank external-link "Opens external link in current window">http://www.mpimet.mpg.de/en/wissenschaft/ozean-im-erdsystem/euro-pism-workshop.html </link>

<b>Parallel Ice Sheet Model:</b> 
<link http://www.pism-docs.org / _blank external-link><img alt="Opens external link in current window" src="fileadmin/template/grafik/extern.gif" />http://www.pism-docs.org </link>


<b>Kontakt: </b>

Dr. Christian Rodehacke 
Max-Planck-Institut für Meteorologie 
Tel.: 040 41173 280 
E-Mail: <link christian.rodehacke@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />christian.rodehacke@zmaw.de</link>

]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Ozean</category>
			<category>Veranstaltung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 19:06:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Girls' Day am MPI-M, 26.04.2012</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=174&#38;cHash=7e0ad30a04aa8d6513fd6274a700c04d</link>
			<description> Das Max-Planck-Institut für Meteorologie beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am...</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <img style="float: left;" src="uploads/RTEmagicC_gd-logo2012.jpg.jpg" height="109" width="236" alt="" />Das Max-Planck-Institut für Meteorologie beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder am Mädchen-Zukunftstag, dem Girls' Day, der bundesweit am 26. April stattfindet. Mädchen bekommen an diesem Tag die Chance, in Ausbildungsberufe und Studiengänge in den Bereichen Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften hineinzuschnuppern, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. 

Unter dem Motto &quot;Der Computer - das Labor der Klimaforscher&quot; können Schülerinnen am Max-Planck-Institut für Meteorologie viel über die Arbeit von Klimaforschern erfahren. Nach einer Gesprächsrunde werden Computersimulationen erklärt, mit deren Hilfe Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Klimamodelle entwickeln. Danach schließt sich eine Gruppenarbeit in der zentralen IT-Service-Einheit an. Am Nachmittag finden Experimente im Windkanal der Uni Hamburg statt. Alle Teilnehmerinnen werten die Versuche aus und erstellen in Gruppen eigene PowerPoint-Präsentationen. 

<b>Hinweis:</b> Für den diesjährigen Girls' Day am MPI-M gibt es leider keine freien Plätze mehr!

Alle Informationen zum Girls' Day unter: <link http://www.girls-day.de/ _blank external-link "Opens external link in current window"><img alt="Opens external link in current window" src="fileadmin/template/grafik/extern.gif" />http://www.girls-day.de/</link>

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			<category>Klima</category>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Events</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 18:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Julia Pongratz ist dritter Klaus Hasselmann Postdoctoral Fellow</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=171&#38;cHash=8fb4b662575e8fa97819553d92d1d20c</link>
			<description>Am 1. März 2012 hat Dr. Julia Pongratz die Klaus Hasselmann Postdoctoral Fellowship angetreten und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="color:black"><img style="padding-right: 5px; padding-bottom: 5px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_Pongratz_Julia.jpeg.jpeg" width="150" height="190" alt="" />Am 1. März 2012 hat Dr. Julia Pongratz die Klaus Hasselmann Postdoctoral Fellowship angetreten und ihre Arbeit am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) aufgenommen. Während ihrer dreijährigen Fellowship-Zeit wird Julia Pongratz in der Abteilung &quot;Land im Erdsystem&quot; (unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Claußen) arbeiten. </span>

<span style="color:black">Innerhalb ihrer Fellowship wird sich Julia Pongratz mit der Rolle der Wälder im Klimasystem beschäftigen. Der Großteil der Wälder der Erde ist sichtbar vom Menschen beeinflusst; gerade auch in den mittleren Breiten spielt Forstwirtschaft eine große Rolle. Obwohl bekannt ist, dass Wälder das lokale Klima und den globalen Kohlenstoffkreislauf entscheidend mitbestimmen, ist wenig darüber bekannt, wie die Bewirtschaftung der Wälder, wie etwa Holzernte und eine Veränderung der Altersstruktur des Waldes, auf das Klima Einfluss nimmt. Die Forstwirtschaft in das Erdsystemmodell MPI-ESM des MPI-M zu integrieren, wird Julia Pongratz’ Hauptanliegen sein.</span>

<span style="color:black">Julia Pongratz hat an der Ludwig-Maximilians-Universität in München studiert. Für ihre mit „summa cum laude“ bewertete Dissertation am MPI-M erhielt sie die Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) im Juni 2010. Die Medaille wurde für ihre Untersuchungen zum Klimawandel vor der Industrialisierung verliehen. Im September 2010 erhielt Julia Pongratz als zweite Preisträgerin den Wladimir-Peter-Köppen-Preis des KlimaCampus Hamburg für ihre exzellente Dissertation. Mit dem Köppen-Preis wird jährlich eine herausragende Promotionsarbeit eines Nachwuchswissenschaftlers in der Klima- und Erdsystemforschung ausgezeichnet. Anschließend arbeitete sie als PostDoc am Department of Global Ecology der Carnegie Institution in Stanford, Kalifornien/USA, zuletzt an Themen der Nahrungsmittelsicherheit.</span>

<span style="color:black">Die erste Klaus Hasselmann Postdoctoral Fellowship, benannt nach dem Gründungsdirektor des MPI-M, Prof. Dr. Klaus Hasselmann, der von 1975 bis 1999 am Institut wirkte, wurde Ende 2009 vergeben. Mit ihr werden junge exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgezeichnet, die zwar einer der drei Abteilungen des MPI-M zugeordnet sind, aber selbstständig forschen. Dr. Julia Pongratz ist nach Dr. Silvia Kloster und Dr. Kenji Shimizu bereits der dritte Fellow dieses Programms. </span>


<b><span style="color:black">Kontakt:</span></b>

<span style="color:black">Dr. Julia Pongratz </span>
<span style="color:black">Max-Planck-Institut für Meteorologie </span>
<span style="color:black">Tel.: +49 (0)40 41173 </span>- 255
<span style="color:black">E-Mail: <link julia.pongratz@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />julia.pongratz@zmaw.de</link></span>

]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Land</category>
			<category>New at the Institute</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 01 Mar 2012 16:54:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Von der Vergangenheit bis in die Zukunft: Neue Klimasimulationen für Wissenschaft und Gesellschaft</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=169&#38;cHash=4a4207eaaecc90d52e21746da3cf2af1</link>
			<description> Presseinformation

„Zwei-Grad-Ziel könnte noch erreicht werden“ 

Wissenschaftler am Hamburger...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<link http://www.aldebaran.org/mpi/ _blank external-link "Opens external link in current window"><img alt="Opens external link in current window" src="fileadmin/template/grafik/extern.gif" /> Presseinformation</link>

<b>„Zwei-Grad-Ziel könnte noch erreicht werden“</b><br /> <b></b>

<b>Wissenschaftler am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und am Deutschen Klimarechenzentrum (DKRZ) haben mit dem neuen Klimamodell des MPI-M berechnet, dass das Zwei-Grad-Ziel doch noch erreicht werden könnte. Die Voraussetzung dafür wäre allerdings eine umgehende und drastische Minderung der Kohlendioxidemissionen. In einem internationalen Modellvergleich haben die Forscher den komplexen Kohlenstoffkreislauf und die Vegetationsdynamik in die Klimaprojektionen für das 21. Jahrhundert integriert. Die Simulationen zeigen im Falle einer weiter ansteigenden CO2-Konzentration nicht nur einen deutlichen Temperaturanstieg, sondern auch eine erheblich schnellere Versauerung der Ozeane. Besonders betroffen davon sind Tiere, die Kalkschalen bilden. Erstmals wurden neben Langzeitprojektionen auch detaillierte Klimaprognosen für die kommenden zehn Jahre durchgeführt. Die neuen Klimasimulationen sind auf dem Höchstleistungsrechner des DKRZ durchgeführt worden und haben dort etwa ein Viertel der Gesamtkapazität über einen Zeitraum von zwei Jahren beansprucht. <br /><br />Mit der Veröffentlichung der aktuellen Datensätze geben die Hamburger Klimaforscher den Startschuss für die Interpretation ihrer Berechnungen durch die weltweite Gemeinschaft der Klimaforscher. Zudem werden die Ergebnisse die Grundlage für gesellschaftspolitische Diskussionen über mögliche Klimafolgen und den daraus resultierenden Handlungsbedarf bilden. Die aktuellen Modellrechnungen sind Teil des Weltklima-Forschungsprogramms (WCRP – World Climate Research Programme). Im Rahmen dieses Programms werden die koordinierten Berechnungen der zahlreichen globalen gekoppelten Klimamodelle weltweit miteinander verglichen. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit mehr als 3 Mio. Euro gefördert.<br /></b><br />Falls die CO2-Emissionen ungebremst weiter ansteigen, so wie im ungünstigsten Szenario angenommen, erwarten die Wissenschaftler eine Erwärmung um bis zu vier Grad im globalen Mittel bis zum Jahr 2100. Die Folgen wären sehr vielfältig. „Wir würden weltweit mehr länger anhaltende und auch drastischere Hitzewellen haben“, so Jochem Marotzke, Direktor am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie und stellvertretender Vorsitzender des Weltklima-Forschungsprogramms. „Unsere jetzt gerade fertig gestellten Rechnungen haben gezeigt, dass wir tatsächlich die Erwärmung im Laufe dieses Jahrhunderts auf unter zwei Grad begrenzen können. Allerdings erfordert das eine drastische Minderung in den Kohlendioxidemissionen.“<br /><br />Laut den aktuellen Berechnungen schmilzt das Sommereis der Arktis schneller als bisher vorhergesagt. Durch das Schmelzen der Eisflächen strahlt weniger Sonnenenergie in das Weltall zurück und erwärmt stattdessen zusätzlich den Ozean (Albedo-Effekt). Die Geschwindigkeit des Abschmelzens des Meereises hängt direkt mit der globalen Erwärmung zusammen. „Unsere Berechnungen stimmen jetzt deutlich besser als bisher mit den Beobachtungen des arktischen Meereises aus den letzten Jahrzehnten überein“, erklärt Dr. Johann Jungclaus, Ozean-Experte am Max-Planck-Institut für Meteorologie.<br /><br />Den Klimawissenschaftlern am MPI-M ist es erstmals gelungen, die nordatlantische Meeresströmung genau vorauszuberechnen. Mit Hilfe von aktuellen Beobachtungsdaten ist es gelungen, einen konsistenten aktuellen Startzustand der Ozeanzirkulation zu bestimmen und in das Ozeanmodell einzubauen. Damit ist es nun möglich, Klimaanomalien für die nächsten fünf bis zehn Jahre vorherzusagen.<br /><br />„Die aktuellen Berechnungen zeigen, dass der Ozean durch die CO2-Belastung bereits um etwa 30% saurer gegenüber der Situation vor der Industrialisierung geworden ist. Wissenschaftler bezweifeln, dass viele Organismen sich an diese Änderung schnell genug anpassen können. Das betrifft besonders Kalk bildende Organismen wie Muscheln und Korallen“, so Jungclaus.<br /><br />In den sogenannten Millenniums-Simulationen (Berechnungen über die letzten 800-1000 Jahre) haben die Hamburger Forscher festgestellt, dass der Mensch die CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits seit 1750 durch die Umwandlung von Wäldern in Ackerland beeinflusst hat. Die ersten Spuren des menschlichen Fußabdrucks im Kohlenstoffkreislauf wurden damit lange vor der industriellen Revolution und vor der Nutzung von fossilen Energieträgern wie Öl und Kohle sichtbar.<br /><br />Alle Klimasimulationen wurden am Deutschen Klimarechenzentrum berechnet, einem der weltweit größten Rechenzentren, die speziell auf Klimasimulationen ausgelegt sind. „Mit einer Rechenleistung von 158 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde haben unsere Wissenschaftler bei über 350 Klimaexperimenten insgesamt 13.000 Jahre Klimageschehen simuliert“, so Prof. Dr. Thomas Ludwig, Geschäftsführer des Deutschen Klimarechenzentrums in Hamburg. „Diese Rechenleistung entspricht etwa 30 Millionen Prozessorstunden herkömmlicher Computer.“<br /><br />Die Hamburger Klimaforscher waren Pioniere bei der Entwicklung eines der ersten dreidimensional auflösenden gekoppelten Atmosphären-Ozean-Modelle. Das Max-Planck-Institut für Meteorologie gehört weltweit zu den führenden Klimaforschungsinstituten und hat seit seiner Gründung 1975 viele wesentliche Beiträge zur Klimaforschung geleistet. Prof. Dr. Klaus Hasselmann, Gründungsdirektor des MPI-M, hat 1996 mit seinem Team erstmals den wissenschaftlichen Nachweis erbracht, dass die Erderwärmung mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 95% auf menschliche Aktivitäten zurückzuführen ist. <br /><br />Um zu verstehen, wie der Mensch das Klima beeinflusst, wurde vor 30 Jahren das Weltklima-Forschungsprogramm durch die WMO (World Meteorological Organization), die Internationale Kommission für Ozeanographie und die Internationale Gemeinschaft von Wissenschaftlichen Vereinigungen gegründet. Ein ganz wesentlicher Teil des Weltklima-Forschungsprogramms beschäftigt sich mit der Klimamodellierung und damit einhergehenden Klimavorhersagen. <br /><br />Die Ergebnisse der Hamburger Klimamodellrechnungen fließen 2013 in den Fünften Sachstandsbericht des Weltklimarats (IPCC) ein.<br /><br /><br /><b>Kontakt:</b><br /><br />Max-Planck-Institut für Meteorologie<br /><b>Prof. Dr. Jochem Marotzke</b><br />Direktor<br />Tel: 040 41173 311 (Sekretariat Kornelia Müller)<br />E-Mail: <link jochem.marotzke@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />jochem.marotzke@zmaw.de </link><br /><br />Max-Planck-Institut für Meteorologie<br /><b>Dr. Annette Kirk </b><br />Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Tel: 040 41173 374 oder 387 (Christina Rieckers)<br />E-Mail: <link annette.kirk@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />annette.kirk@zmaw.de</link>; <link christina.rieckers@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />christina.rieckers@zmaw.de </link><br /><br />Deutsches Klimarechenzentrum GmbH<br /><b>Prof. Dr. Thomas Ludwig </b><br />Geschäftsführer<br />Tel: 040 460094 276 <br />E-Mail: <link ludwig@dkrz.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />ludwig@dkrz.de</link><br /><br />Deutsches Klimarechenzentrum GmbH&nbsp; <br /><b>Michael Böttinger</b><br />Presse- und Öffentlichkeitsarbeit<br />Visualisierungen und Animationen<br />Tel: 040 460094 344 oder 332 (Jana Meyer)<br />E-Mail: <link boettinger@dkrz.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />boettinger@dkrz.de</link>; <link jana.meyer@dkrz.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />jana.meyer@dkrz.de </link><br /><br /><br />Pressemitteilung als <link fileadmin/grafik/presse/Pressemitteilung_CMIP5_MPI.pdf - download "Initiates file download"><img alt="Initiates file download" src="fileadmin/template/grafik/down.gif" />pdf download</link>

]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Klima</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 10:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jochem Marotzke zum Buch &quot;Die kalte Sonne&quot;</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=167&#38;cHash=3bd5934dcac402eec6f894f666be2fc9</link>
			<description>Am 6. Februar 2012 wurde das Buch &quot;Die kalte Sonne&quot; von Fritz Vahrenholt und Sebastian...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Am 6. Februar 2012 wurde das Buch &quot;Die kalte Sonne&quot; von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning vorgestellt. Jochem Marotzke, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums, nimmt dazu Stellung:

Der Mensch hat das globale Klima bereits nachweislich geändert, und der fortgesetzte Ausstoß von CO<sub>2</sub> und anderen Treibhausgasen wird die globale Erwärmung weiter verstärken. Diese Erkenntnisse beruhen auf einer großen Anzahl von unabhängigen wissenschaftlichen Studien, an denen Hunderte von Klimaforschern beteiligt waren. Rein natürliche Schwankungen ­- wie etwa Änderungen der Sonnenaktivität - können hingegen <i>nicht</i> hauptsächlich für die globale Erwärmung in den letzten Jahrzehnten verantwortlich sein, auch wenn das kürzlich erschienene Buch von Vahrenholt und Lüning dies behauptet. Für ihre Behauptung liefern die Autoren keinen wissenschaftlich belegten Nachweis. Somit hat folgende Aussage des 4. IPCC-Berichts aus dem Jahre 2007 weiterhin Bestand: &quot;Der größte Teil des beobachteten Anstiegs der mittleren globalen Temperatur seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist <i>sehr wahrscheinlich</i> (Wahrscheinlichkeit höher als 90 %) durch den beobachteten Anstieg der anthropogenen Treibhausgas­konzentrationen verursacht.&quot;


<b>Kontakt:</b>

Prof. Dr. Jochem Marotzke 
Direktor am MPI für Meteorologie und 
Vorstandsvorsitzender des Deutschen Klima-Konsortiums (DKK)
Tel.: +49 (0)40 41173 311 (Sekretariat)
<link jochem.marotzke@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />E-Mail</link>


(Text übernommen vom <link http://www.deutsches-klima-konsortium.de/ _blank external-link "Opens external link in current window"><img alt="Opens external link in current window" src="fileadmin/template/grafik/extern.gif" />Deutschen Klima-Konsortium</link>)

]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Veröffentlichung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Klimasimulationen für Wissenschaft und Gesellschaft - Infoveranstaltung am 23./24.2.12</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=164&#38;cHash=f0e3a6cc21396b68df1ae5bc776a4797</link>
			<description>Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) laden...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und das Deutsche Klimarechenzentrum (DKRZ) laden herzlich ein zu einer Informationsveranstaltung zum Abschluss der vom BMBF geförderten Konsortialrechnungen im Rahmen des CMIP5 (Coupled Models Intercomparison Project Phase 5).&nbsp;

Diese Rechnungen für die deutsche wissenschaftliche Community gehen wesentlich in den neuen Statusbericht des IPCC-AR5 ein.&nbsp;

Neben Vorträgen zu den Rechnungen, dem verwendeten Erdsystemmodell des MPI-M und ersten Ergebnissen bietet das DKRZ einen Workshop mit Informationen über den Datenzugang sowie die Nutzung der Daten an.&nbsp;

Die Veranstaltung findet am 23./24. Februar 2012 in Hamburg statt.

<link fileadmin/grafik/presse/Forschung_aktuell/Agenda_CMIP5-Veranstaltung.pdf _blank download "Initiates file download"><img alt="Initiates file download" src="fileadmin/template/grafik/down.gif" />Zum detaillierten Programm</link>

Es wird um Anmeldung bis zum&nbsp;<b>13. Februar 2012</b>&nbsp;gebeten. Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, an welchen Tagen Sie teilnehmen werden.&nbsp;

<b>Anmeldungen an:&nbsp;</b>
Christina Rieckers, Assistenz PR, MPI-M:&nbsp;
<link christina.rieckers@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />christina.rieckers@zmaw.de</link>
Tel.: 040 41173 387&nbsp;

<b>Kontakt Organisation der Veranstaltung:&nbsp;</b>
Dr. Annette Kirk, MPI-M:&nbsp;
<link annette.kirk@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />annette.kirk@zmaw.de</link>
Tel.: 040 41173 374&nbsp;

]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Veranstaltung</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 18:03:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hoher Besuch: Olaf Scholz und Dorothee Stapelfeldt am KlimaCampus</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=163&#38;cHash=0099d72e9f7a1489919750c7fe7352d2</link>
			<description>Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style="float: left; padding-right: 8px; padding-bottom: 8px;" src="uploads/RTEmagicC_IMG_3897_zugeschnitten_01.jpg.jpg" height="236" width="280" alt="" />Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt besuchten am Freitag, 20. Januar 2012 den KlimaCampus, um sich vor Ort über die wissenschaftliche Arbeit der dazugehörigen Einrichtungen zu informieren.

Neben einer kurzen Vorstellung des Deutschen Klimarechenzentrums (DKRZ), des Exzellenzcluster CliSAP, des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) und des Helmholtz-Zentrums Geesthacht standen auch interessante Besichtigungen auf dem Besuchsprogramm:&nbsp;

Scholz und Stapelfeldt erlebten die Hamburger Innenstadt dabei sowohl virtuell innerhalb einer 3D-Visualisierung von Windsimulationen am DKRZ sowie als Modell in Europas größtem Grenzschicht-Windkanal, der an der Uni Hamburg betrieben wird.&nbsp;

<img src="uploads/RTEmagicC_IMG_4009_zugeschnitten_01.jpg.jpg" height="149" width="300" alt="" />

Außerdem besichtigten die Gäste den Supercomputer des DKRZ - ein Höchstleistungsrechner, der allen Klimaforschern in Deutschland zur Verfügung steht.

<img src="uploads/RTEmagicC_IMG_3943_zugeschnitten_01.jpg.jpg" height="258" width="300" alt="" />

All diese Forschungsfelder, gut vernetzt und gebündelt am KlimaCampus, machen deutlich, dass &quot;Klima und Klimaforschung einfach zu Hamburgs DNA gehören&quot;, so Bjorn Stevens, Geschäftsführender Direktor am MPI-M. &quot;Ein inspirierender Satz&quot;, fand auch Bürgermeister Olaf Scholz.

(Fotos: Thomas Wasilewski, KlimaCampus)


<b>Kontakt:</b>

Dr. Annette Kirk
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am MPI-M
Tel.: 040 41173 374
<link annette.kirk@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />E-Mail</link>

]]></content:encoded>
			<category>Klima</category>
			<category>Veranstaltung</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:15:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wladimir-Peter-Köppen-Preis 2011 für Florian Rauser</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=150&#38;cHash=509423145abc81cc82ab8a918cb6035d</link>
			<description>Zum dritten Mal zeichnet der Exzellenzcluster CliSAP am KlimaCampus, Universität Hamburg,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zum dritten Mal zeichnet der Exzellenzcluster CliSAP am KlimaCampus, Universität Hamburg, herausragende Doktorarbeiten aus. Der Wladimir-Peter-Köppen-Preis für Klima- und Erdsystemforschung wird dabei erstmals gleich an zwei Nachwuchswissenschaftler vergeben. &quot;In diesem Jahr ist uns die Entscheidung nicht leicht gefallen&quot;, sagt Juror Prof. Dr. Jürgen Sündermann. &quot;Die nominierten Arbeiten zeigen durchweg ein hohes wissenschaftliches Niveau. Wir haben uns deshalb entschlossen, den Preis diesmal an zwei junge Forscher zu verleihen, deren Arbeiten besonders innovativ und richtungsweisend sind.&quot; Die Auszeichnung erhalten der Physiker Florian Rauser vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg und die Geologin Ines Heßler vom Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen (MARUM).&nbsp;

<img style="padding-right: 8px; padding-bottom: 5px; float: left;" src="uploads/RTEmagicC_111117_Koeppenpreis_Florian_Rauser_Foto_von_Tobias_Rauser.JPG.jpg" height="201" width="300" alt="" />Max-Planck-Preisträger Florian Rauser erforscht in seiner Arbeit zur Klimamodellierung eine Schlüsselfrage der geophysikalischen Strömungsdynamik: Wie lassen sich bei der numerischen Simulation von Gasen und Flüssigkeiten Fehler quantifizieren? Er legt dabei neue Verfahren zur modellunabhängigen Fehlerabschätzung vor. Seine Kernthese lautet, dass beliebig komplizierte gitterbasierte Computermodelle mit dem von ihm entwickelten Algorithmus selbständig lernen können, wo sie Fehler produzieren - ohne dass der Anwender das jeweilige Modell in all seinen Feinheiten verstehen muss. &quot;Florian Rauser liefert einen fundamentalen Beitrag zur Abschätzung der Zuverlässigkeit von Modellen im Bereich der geophysikalischen Strömungsdynamik. Seine Arbeit ist daher nicht nur methodisch, sondern auch wissenschaftlich sehr innovativ&quot;, so die Jury.

Der Wladimir-Peter-Köppen-Preis für Klima- und Erdsystemforschung wird jedes Jahr an talentierte Nachwuchswissenschaftler vergeben, die im deutschsprachigen Raum promoviert haben. Eine Jury renommierter Wissenschaftler wählt herausragende Dissertationen mit klarem Bezug zur Klimaforschung aus. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert. Die diesjährigen Preisträger teilen sich zwar den Preis, nicht aber das Preisgeld und können somit jeweils die volle Summe für ihre wissenschaftlichen Ziele verwenden.&nbsp;

(Text übernommen vom KlimaCampus, Universität Hamburg / Foto: Tobias Rauser)


<b>Kontakt und weitere Informationen&nbsp;</b>

Dr. Florian Rauser
Max-Planck-Institut für Meteorologie
Tel.: +49 (0)40 41173 - 158
<link florian.rauser@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />florian.rauser@zmaw.de</link>

Ute Kreis&nbsp;
KlimaCampus, Universität Hamburg&nbsp;
Öffentlichkeitsarbeit&nbsp;
Grindelberg 5&nbsp;
20144 Hamburg&nbsp;
Tel.: +49 (0)40 42838 - 4523&nbsp;
<link ute.kreis@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />ute.kreis@zmaw.de</link>

]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Auszeichnung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 15:48:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Eine Suche nach großskaligen Auswirkungen von Schiffsemissionen auf Wolken und Strahlung mit Satellitendaten</title>
			<link>http://www.mpimet.mpg.de/index.php?id=2112&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=160&#38;cHash=26881ffa5f82ee74a3fa2bf3e965abe1</link>
			<description>Diese Veröffentlichung wurde von &quot;Nature Climate Change&quot; als Research Highlight...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<b>Diese Veröffentlichung wurde von &quot;Nature Climate Change&quot; als Research Highlight bewertet&nbsp;</b>

<img style="padding-right: 8px; padding-bottom: 8px; float: left; " src="uploads/RTEmagicC_Karsten_Peters_atlantic_shiptracks_lrg_01.jpg.jpg" height="225" width="300" alt="" />Von Schiffen emittierte Aerosole können lokal hellere oder sogar neue Wolken erzeugen. Bisher war jedoch unklar, ob dieses Phänomen auch über die relativ engen Schiffswege hinausreicht und in Satellitendaten sichtbar sein würde. Dies könnte man beispielsweise erwarten, wenn die Aerosole mit dem Wind verweht werden.&nbsp;

In einer neuen Studie haben Dr. Karsten Peters (ehemals Max-Planck-Institut für Meteorologie) und seine Kollegen die klimatischen Effekte von aus Schiffen stammenden Aerosolen entlang größerer Schiffswege quer durch subtropische und tropische Ozeane, wo die Luftqualität sonst gut ist, untersucht. Die Studie erschien am 30.12.2011 im Journal of Geophysical Research.

Anhand von Satellitendaten haben die Forscher Wolkeneigenschaften entlang der Schiffsrouten im Luv und Lee studiert, indem sie Windtrajektorien und großräumig meteorologische Beobachtungen ausgewertet haben.

Sie konnten allerdings nicht nachweisen, dass sich die Schiffsemissionen innerhalb ihres Untersuchungszeitraumes (2005 bis 2007) statistisch signifikant auf großräumige Wolkenverteilungen in Regionen nahe den Schiffsrouten auswirken. Sie schlussfolgerten daher, dass für die betrachteten Regionen diese Emissionen einen Effekt auf die Bewölkung und Wolkenbildung haben, der jedoch klein ist gegenüber der natürlichen Variabilität, mit Ausnahme vielleicht in der direkten Nähe von stark befahrenen Schiffrouten.&nbsp;

(Dieser Text ist übersetzt und angelehnt an den englischen Text von Nature Climate Change, siehe&nbsp;<link http://www.mpimet.mpg.de/nc/en/aktuelles/single-news/article/a-search-for-large-scale-effects-of-ship-emissions-on-clouds-and-radiation-in-satellite-data.html>englische Seite</link>)&nbsp;

(Foto:&nbsp;<link http://heliophage.wordpress.com/2009/08/20/the-international-maritime-organisations-plans-to-warm-the-world/ _blank external-link "Opens external link in current window"><img alt="Opens external link in current window" src="fileadmin/template/grafik/extern.gif" />http://heliophage.wordpress.com/2009/08/20/the-international-maritime-organisations-plans-to-warm-the-world/</link>)

<b>Originalveröffentlichung:&nbsp;</b>
Peters, K., J. Quaas, and H. Graßl: J. Geophys. Res., 116, D24205, doi:10.1029/2011JD016531&nbsp;
Journal of Geophysical Research:&nbsp;<link http://www.agu.org/journals/jgr/ _blank external-link "Opens external link in current window"><img alt="Opens external link in current window" src="fileadmin/template/grafik/extern.gif" />http://www.agu.org/journals/jgr/</link>
<br /><br /><b>Kontakt:</b>
<br />Dr. Karsten Peters<br />Monash University, Australien<br />E-Mail:&nbsp;<link karsten.peters@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />karsten.peters@zmaw.de</link><br /><br />Prof. Dr. Johannes Quaas<br />Universität Leipzig<br />Tel.: +49 (0)341 97 32852<br />E-Mail:&nbsp;<link johannes.quaas@uni-leipzig.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />johannes.quaas@uni-leipzig.de</link><br />&nbsp;<br />Prof. Dr. Hartmut Graßl<br />Max-Planck-Institut für Meteorologie<br />Tel.: +49 (0)40 41173 151<br />E-Mail:&nbsp;<link hartmut.grassl@zmaw.de - mail "Opens window for sending email"><img alt="Opens window for sending email" src="fileadmin/template/grafik/mail.gif" />hartmut.grassl@zmaw.de</link>

]]></content:encoded>
			<category>Wissenschaft</category>
			<category>Klima</category>
			<category>Veröffentlichung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 18:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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