Martin Claussen nimmt Ruf an das Max-Planck-Institut für Meteorologie an
Er tritt damit zum 1. Oktober 2005 die Nachfolge von Direktor Prof. Dr. Hartmut Graßl in der Abteilung "Land im Erdsystem" an.
Martin Claussen (Jg. 1955) forscht auf den Gebieten Klimamodellierung, Paläoklima und Meteorologie. Es ist ihm stets daran gelegen, den interdisziplinären wissenschaftlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit der Entwicklung des Erdsystems mit breiter Sichtweise zu begegnen. Seine Forschungsarbeiten haben immer die integrativen Aspekte in der Erforschung der globalen Umweltveränderung herausgehoben.
Martin Claussen begann seine wissenschaftliche Laufbahn an der Universität Hamburg. Nach seinem Studium der Meteorologie, Ozeanographie und Hydrodynamik promovierte er 1984 am Max-Planck-Institut für Meteorologie. Danach forschte er mehrere Jahre als Post Doc und Wissenschaftler am GKSS Forschungszentrum und am Max-Planck-Institut für Meteorologie und habilitierte sich 1991 an der Universität Hamburg. Von 1996 bis 2002 war er Professor für Theoretische Klimatologie an der Freien Universität Berlin. Seit 2002 ist er Professor für Klimaphysik an der Universität Potsdam. Er leitet die Abteilung "Klimasystem" des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung und ist zur Zeit Geschäftsführender Direktor des PIK.
3. August 2005


