Leibniz-Medaille für Prof. Lüst
Am 29. Juni 2001 wurde Prof. Dr. Reimar Lüst auf dem Leibniz-Tag der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin die Leibniz-Medaille verliehen.
Prof. Lüst erhält diese Auszeichnung in Anerkennung besonderer Leistungen um die Förderung der Wissenschaften. Die Leibniz-Medaille ist neben der Helmholtz-Medaille, die für besondere wissenschaftliche Leistungen verliehen wird, die höchste Auszeichnung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.
Prof. Lüst gehört zu den herausragenden Förderern der Wissenschaft und Forschung. Anerkannte Verdienste aus rund 20 Jahren engagiertem Wirken in wissenschafts- und wissenschaftspolitisch leitenden Funktionen der großen Wissenschaftsorganisationen Deutschlands und darüber hinaus Europas - als Vorsitzender des Wissenschaftsrates, als Präsident der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. und als Generaldirektor der Europäischen Weltraumorganisation ESA - lagen hinter ihm, als ihm 1989 die Präsidentschaft der Alexander von Humboldt Stiftung angetragen wurde. In den folgenden 10 Jahren seiner Präsidentschaft konnte die Stiftung unter seiner Leitung ihr internationales Renommee weiter erfolgreich ausbauen.
Hamburg, den 2. Juli 2001
A. Kirk


