Klaus Hasselmann mit Ehrenmedaille der spanischen Universität Alcalá ausgezeichnet

Prof. Dr. Klaus Hasselmann, emeritierter Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg, erhält am 22. November 2005 die Ehrenmedaille der spanischen Universität Alcalá.
Die Auszeichnung wird ihm in einem Festakt der Fakultäten für Physik und Umwelt sowie der Polytechnischen Schule für seine Beiträge zur Klimaforschung und Ozeanographie verliehen. Insbesondere ehrt die Universität Alcalá die herausragende Qualität seiner wissenschaftlichen Forschungsarbeiten und seine Beiträge zum Fortschritt der Wissenschaft. Seine Arbeit als Forschungsleiter, als Gutachter für viele europäische Institutionen und als Koordinator europäischer Forschungsprojekte wurde hervorgehoben ebenso wie seine menschlichen Qualitäten und die Hilfe für viele junge Nachwuchsforscher, auch an der Universität Alcalá.
Prof. Hasselmann, geboren 1931, war von 1975 bis 1999 Direktor des Max-Planck-Instituts für Meteorologie in Hamburg. Nach seinem Studium der Physik und Mathematik in Hamburg promovierte er 1957 in Göttingen. Er lehrte in der Zeit von 1961 bis 1972 an der Universität Hamburg, an der Scripps Institution of Oceanography und am Woods Hole Oceanographic Laboratory in den USA. Seit 1999 arbeitet er als Emeritus im Max-Planck-Institut für Meteorologie. Prof. Hasselmann wurde mehrfach für seine bahnbrechenden Forschungsarbeiten ausgezeichnet, u.a. mit dem Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Jahr 1998. 2002 erhielt er die Vilhelm-Bjerknes-Medaille der Europäischen Geowissenschaftlichen Union.
21. November 2005


