COSMOS: Internationales Treffen von Erdsystemforschern in Lüneburg
Im Rahmen des Projektes „Community Earth System Models“ (COSMOS) werden verschiedene Modelle von Komponenten des Erdsystems - wie Atmosphäre, Ozean und Landoberflächen - aufeinander abgestimmt und zusammen geführt. Das daraus entstandene umfassende Erdsystemmodell konnte Ende letzten Jahres zum ersten Mal von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) für Berechnungen zukünftiger Klimaszenarien benutzt werden.
Ergebnisse dieser Simulationen und Weiterentwicklungen der Komponentenmodelle werden beim diesjährigen Workshop von Vertretern der Modellierungsgruppen vorgestellt und diskutiert. Sie können Entscheidungsträgern in Landwirtschaft, Gesundheitsvorsorge, Nahrungsmittelsicherheit, Energie, Wasserressourcen, Versicherungen und Risikomanagement zugute kommen.
Marco Giorgetta, Wissenschaftler am MPI-M erklärt: „Eine besondere Herausforderung in der Klimaforschung ist, zu verstehen, wie die Kreisläufe von Substanzen in der Atmosphäre, im Ozean, im Eis und im Boden sind. CO2 ist von besonderem Interesse wegen seiner natürlichen Rolle im Klimasystem und unserer Emissionen, mit denen wir das System stören. Unser wichtigstes Handwerkszeug sind globale Beobachtungen und numerische Modelle des Erdsystems, wie diese, die wir hier in Lüneburg diskutieren.“
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Kontakt:
Reinhard Budich
Projektmanager COSMOS
Tel: 040 – 41173 – 369
e-mail
26. Mai 2005


